Jidai matsuri, Asakusa

47 Samurai
Akteure in den Kostümen dr 47 Samurai - eine der bedeutendsten und tragischsten japanischen Heldengeschichten.
Die Grabstätte der Krieger kann man heute noch in Tokyo besichtigen, wo sie nach ihrem Massenselbstmord durch Seppuku beigesetzt wurden

 

Norimono
Nur Angehörigen des Adelsranges war es gestattet in Sänften zu reisen. Die Anzahl der Träger richtete sich nach der Bedeutung des Insassen. Samurai unterer oder mittlerer Ränge war diese Beförderung jedoch untersagt - ihr Einkommen war einfach zu niedrig.

 

Tokugawa
Das Haus Tokugawa (ausgewiesen durch das Mon und das Schild am Wagen) ging als entgültiger Sieger aus einer 300-jährigen Bürgerkriegszeit hervor. Für die nächsten 400 Jahre schufen sie ein friedliches Japan und stellten für viele Generationen den Shogun (militärisch/weltlichen Herrscher)

 

Edo
Ein symbolischer Stein zum Bau der Burg Edo.
Die heutige Stadt Tokyo wurde auf der Grundlage eines bestehenden Fischerdorfes gegründet. Die neu entstandene Stadt Edo (Tokyo) blieb für fast 300 Jahre Sitz des Shogunats

 

Minamoto
Eine Hofdame in einem Kostüm der Kamakura-Epoche. Das Wappen weißt sie als Angehörige des Hauses Minamoto aus - eine der bedeutendsten frühen japanischen Adelsfamilien. Die Tokugawa sehen sich selbst, über das Haus Nitta, als direkte Abkömmlinge dieses Geschlechtes

 

Nagemaki
Diese Waffe führte man ähnlich wie ein langes Schwert, in weiten Hiebbewegungen, jedoch nicht so ausgefeilt, individuell wie eine Naginata. Die Effektivität dieser Waffe schien jedoch so überzeugend, daß Oda Nobunaga die Frontlinien seiner Armee mit Nagemaki ausrüsten ließ (nach Bottomley)

 

Ii Naomasa
Ii Naomasa ging als einer der berühmtesten Feldherren in die japanische Geschichte ein. Bereits 1600 in Sekigahara und 15 Jahre später bei der Belagerung der Burg Osaka unterstützte er mit seinen "Roten Teufeln" die Machtsicherung des Hauses Tokugawa

 

 

"Die roten Teufel"
Ii´s Eliteeinheiten, sämtlichst ausgerüstet mit rot lackierten Rüstungen und Waffen, eilte auf den Schlachtfeldern der Ruf der Verwegenheit voraus. Hier tragen sie das Tachibana-Mon der Familie Ii auf ihrem Banner. Im Feld wechselte dieses Wappen zu einem Mon aus vier Balken.

Fotos: Stephan Henker / Tokyo 1998